Jahrestagung 2019

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Nationaal Museum van de Speelkaart

Das Nationalmuseum für Spielkarten wurde 1969 in Turnhout, Belgien, gegründet als zentraler Ort zur Präsentation der Spielkartenherstellung. Es residiert in einem alten Industriegebäude, das die Firma Mesmaekers 1926 errichtete, um ihre wachsende Produktion im Bereich Spielkarten unterzubringen. Das Gebäude wurde 1998-2003 generalsaniert, inklusive eines Anbaus zur Präsentation der historischen Dampfmaschine.

Das Museum besitzt die größte Spielkartensammlung der Niederlande. Älteste Werke stammen aus dem 16. Jahrhundert, die Mehrzahl indes aus dem 18. Jahrhundert, bis in die Gegenwart. In dieser Zeit etablierte sich Turnhout als Ort der Spielkartenherstellung Da überwiegend für den Export produziert wurde, besitzt das Museum – dank der Kontakte – Beispiele aus aller Welt.

In einer Stadt der Drucker gelegen, richtet das Museum sein besonderes Augenmerk auf Technik. Seine Sammlung ist voll von alten Pressen und anderen Maschinen, einschließlich der alten, besonders großen Dampfmaschine. Vorführungen der Maschinen im Einsatz gewähren ausgebildete Drucker zu festgesetzten Zeiten. Erläuterungen erfolgen auf Niederländisch.

5 of hearts

Die jüngste Erweiterung des Museums bietet einer neuen Ausstellungs-Abteilung Platz; unterteiilt in den Bereich „5 Herzstücke“ und „ Raum der Zukunft“.

Die Herstellungs- und Gebrauchsgeschichte von Spielkarten, seit dem Mittelalter, zeigt die Sektion „5 Herzstücke“.

  • „Das Buch des Teufels“ – hier geht es um die unguten Seiten des Spiels. Streit, Gotteslästerung, Mord und Totschlag – und: die Intervention durch die Kirche.
  • „Lernen und Vergnügen“ zeigt auf, wie Künstler von Karten inspiriert werden, wie Karten Lerninhalte vermitteln, auch wie sie der Satire nützlich sein können.
  • „Freiheit oder Tod“ führt den Besucher zurück in die Zeit der Französischen Revolution. Der König fällt der Guillotine anheim und verschwindet als Figur aus den Spielkarten. Wenigstens eine Zeit lang. Europa ist überschwemmt von Spielkarten. Weissager gerieren sich als Erklärer der unsicheren Zeiten, legen Menschen die Karten, aus denen sie die ihnen die Zukunft voraussagen.
  • Im 19. Jahrhundert spielen „Romantiker“ wie „Victorianer“ Kartenspiele, die nicht alle unschuldig daher kommen.
  • Der fünfte Raum handelt von den Rückseiten der Spielkarten, die beispielsweise für Werbezwecke genutzt werden.

Der Zukuftsraum. Hier öffnen sich den Besuchern Gelegenheiten zum Selber-Spielen. Der Raum wurde in Kooperation mit dem Hersteller Cartamundi eingerichtet. Kartenspiele können ausprobiert werden, ein digitales Quiz lädt ein, ebenso Memory, und Selfies in geeigneten Kostümen können entstehen.

Kontact

Museum of the Playing Card
Druivenstraat 18
2300 Turnhout
+ 32 14 41 56 21

For more informations see the Museums website:
museum.speelkaart@turnhout.be

All opening hours